EMDF 25 Quicklock

Industrie-Staudrucksonde EMDF 25 Quicklock
  • industrielle Staudrucksonde für die Durchflussmessung von
    Gasen oder Flüssigkeiten mit starker Verschmutzungstendenz,
    Reinigung während Betrieb
  • für Drücke bis 100 bar
  • temperaturbeständig von -200 bis +1240 °C
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Differenzdruck (Staudruck) Messprinzip

Die Staudrucksonde arbeitet nach dem bewährten und hoch genauen Differenzdruck-messverfahren. Die beiden getrennten Kammern der Staudrucksonde sind mit sogenannten Wirkdruckbohrungen (Wirkdruckaufnahmen) versehen. Durch diese Bohrungen wird in den Kammern ein unterschiedlichen Druck erzeugt – in der strömungsseitigen Kammer ein höherer, in der strömungs-abgewandten Seite ein niedrigerer Druck.

Staudruck Messprinzip

Zwischen den beiden Kammern entsteht in Folge dessen ein Differenzdruck, aus dem der Massenstrom sehr präzise berechnet werden kann. Mit einem Differenzdrucktransmitter kann der Differenzdruck schließlich in ein massenstromproportionales elektrisches Signal (z.B. 4…20 mA / Bus) umgewandelt und zur Leitstelle übertragen werden.

Der Nutzen: EMDF Staudrucksonden enthalten im Gegensatz zu vielen anderen Messsystemen mehrere Wirkdruckaufnahmen. Dadurch werden auch gestörte Strömungsprofile optimal erfasst und exzellente Messgenauigkeiten erreicht.

Industrie-Staudrucksonde | EMDF 25 Quicklock

Die EMDF-12 Staudrucksonde ist ein Präzisons-Durchflussmesssystem nach dem Differenzdruckprinzip für Gase oder Flüssigkeiten mit starker Verschmutzungstendenz (Reinigung während Betrieb) in Rohrleitungen. Durch das spezielle Sondenprofil werden bei dieser Differenzdruck- Durchflussmessung höchste Genauigkeit, exzellente Prozesstauglichkeit auch unter schwierigsten Bedingungen bei geringstem Druckverlust erreicht.


Vorteile der EMDF-25 Quicklock Durchflussmessung gegenüber anderen Messmethoden

  • Geringerer Druckverlust dadurch geringere Energieverluste
  • Einfacherer Einbau, kein Trennen der Rohrleitung notwendig
  • Geringeres Gewicht auch bei großen Durchmessern
  • Sehr hohe Genauigkeit
  • Sehr hohe Messdynamik, je nach Anwendung bis 1:30
  • Höhere Unempfindlichkeit gegen Verschmutzung und Kondensate
  • Geringe Anschaffungskosten auch bei großen Durchmessern
  • Bewährte Grundlagen. Die Durchflussmessung erfolgt mit der Staudrucksonde nach denselben Grundlagen wie bei den klassischen Primärelementen (Blende, Venturi, Düse), die Einbindung in Messwertrechner oder in PLS funktioniert also problemlos.

 

Technische Daten

Rohrdurchmesser  DN65 - ID2500 mm
Medien  Gase oder Flüssigkeiten mit starker Verschmutzungstendenz, Reinigung während Betrieb
Genauigkeit  besser als 1% / 0,5% nach Kalibrierung (optional)
Montage  Kugelhahnstutzen
Messbereich  bis > 1:30 bidirektional
Druckbereich  0 - 100 bar
Temperaturbereich -200 bis +1240°C
Materialien • St 35.8 (nur Stutzen)
• 1.4571 (Standard)
• 1.4828 (hohe Temperaturen)
• 1.4539, Hastelloy C4, Haynes Alloy (oxidierende Medien)
• 15 Mo 3, 10 CrMo 9 10, 13 CrMo 44, X20 CrNoV 12 1, P91 (Kesselstähle)
• weitere Materialien auf Anfrage
Optionen • integrierte Druck- und Temperaturaufnahme
• Wetterschutzkasten für rauen Außeneinsatz
• Luftspüleinrichtung LSP für stark staubhaltige Medien (bis 200 g/m³)
• Kompensations- und Wärmemengenrechner flowcom
• Kalibrierung am Werksprüfstand / an externen Prüfständen (z.B. PtB) (bis Nennweite DN400), größere Nennweiten möglich auf Anfrage
Anschluss dp-Transmitter deltaflow_Systec
Zulassungen Eex
Materialzeugnisse  3.1 nach EN10204
 3.2 nach EN10204
 2.2 nach EN10204

 


 

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Rohrleitung: Material (?)
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Prozessdaten: Medium (?)
Min.Max. Druck (?)
Min.Max. Temperatur (?)
Min.Max. Durchfluss (?)
Zulassungen: Ex (?)
PED 97/23/EC (?)
3.1 (?)
3.2 (?)
Andere (?)

 


 

Weitere Vorteile ...


Weniger Druckverlust - weniger Energieverschwendung

Unnötiger Druckverlust verschwendet Energie, Geld und erhöht den CO2-Ausstoß! An manchen Messstellen spart die Staudrucksonde viele 10.000 Euro im Jahr ein. Ein entscheidender Vorteil der Staudrucksonde gegenüber klassischen Differenzdruckelementen ist ihre strömungsdynamische günstige Bauform. Sie erzeugt eine wesentlich geringere Einschnürung und bewirkt dadurch signifikant niedrigere Druckverluste als ISO 5167-Elemente wie Blende, Venturi oder Düse.


Montagezeiten und - kosten um bis zu 90% reduziert

Zur Montage Ihrer Staudrucksonde ist nur das Einschweißen eines Stutzens erforderlich. Ein Trennen der Rohrleitung und das aufwändige Einschweißen von Flanschen entfällt. Bei vielen Anwendungen ist die deltaflow in 1 bis 2 Stunden fertig eingebaut. Und weil die deltaflow so leicht ist, kann sie selbst bei großen Dimensionen von einem einzigen Monteur ohne große Hilfsmittel eingebaut werden. Da eine Schräganströmung zwischen ± 7° zu praktisch keinen Veränderungen in der erzielten Genauigkeit führt, kann ein kompliziertes Ausrichten ebenfalls entfallen.

Patentiertes Sondenprofil

Die Besonderheit des Profils der Staudrucksonde liegt in seinen Beschleunigungskehren und den scharfen Abrisskanten. Durch die strömungsoptimierte Bauform beschleunigt sich die Strömung zur Abrisskante hin um das ca. 2,3-fache.

Sondenprofil

Hierdurch wird der Differenzdruck erhöht. Die Kalibrierkonstante der Sonde – der Widerstandsbeiwert, der den Durchflussmesswert entscheidend beeinflusst, bleibt äußerst konstant.


Höchste Messgenauigkeit durch optimiertes Sondenprofil und Präzisionsfertigung

Die Form des Sondenprofils sowie die Fertigungsgüte haben entscheidenden Einfluss auf die Qualität der Messung und damit auf die Güte Ihres Prozesses. Die Strömungssonden wurden über viele Jahre kontinuierlich weiterentwickelt und sich dabei wissenschaftlicher Unterstützung bedient: So wurden umfangreiche Untersuchungen am Lehrstuhl für Strömungsmechanik der Universität Erlangen durchgeführt und die Genauigkeiten am bundesweit genauesten Gasprüfstand der PtB in Braunschweig bescheinigt.
Der Staudrucksensor steht dabei dank kontinuierlicher Weiterentwicklung und zahlreicher Patente für...

  • Driftfreiheit
  • Genauigkeit
  • (Langzeit-) Stabilität
  • Zuverlässigkeit.