MP 120

Staudruckanemometer mit Edelstahl-Staurohr MP 120
  • Differenzdruck und Luftgeschwindigkeit
  • Einheiten auswählbar 
  • Autokalibrier-Funktion
  • Min/Max- und HOLD Funktion
  • einstellbare AUTO-Off Funktion
  • verstellbare Hintergrundbeleuchtung
  • inkl. Prüfzertifikat
  • Transporttasche im Lieferumfang enthalten
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Staudruckanemometer

Unser Staudruckanemometer dient zur Messung der Strömungsgeschwindigkeit, welche anhand des Staudrucks (i.d.R mit einem Pitotrohr) ermittelt wird. Der Staudruck (auch dynamischer Druck) ist der Druck, den das strömende Medium durch seine Geschwindigkeit und seine Masse (Dichte) ausübt. Er charakterisiert den Anteil an kinetischer Energie des strömenden Mediums. Je schneller die Strömung ist und je größer die Masse (Dichte) der Strömung ist, desto größer ist der Staudruck. Der statische Druck stellt den Anteil der potentiellen Energie an der Gesamtenergie des Mediums dar. Er entspricht dem Luftdruck der ruhenden Umgebungsluft, in der sich das Pitotrohr befindet. Im ruhenden Medium ist der statische Druck gleich dem Gesamtdruck, da der Staudruck 0 wird. Im Pitotrohr wird stets die Summe von Staudruck und statischem Druck aufgenommen. Mit dem Pitotrohr wird also der Gesamtdruck gemessen. In Verbindung mit unserem Staudruckanemometers kann nach dem Bernoulli-Gesetz die Strömungsgeschwindigkeit des Mediums berechnet werden, wenn dessen Dichte bekannt ist.

Mikromanometer / Staudruckanemometer inkl. Edelstahl-Staurohr | MP 120

Vorteile
  • Differenzdruck und Luftgeschwindigkeit
  • Einheiten auswählbar 
  • Autokalibrier-Funktion
  • Min/Max- und HOLD Funktion
  • einstellbare AUTO-Off Funktion
  • verstellbare Hintergrundbeleuchtung
  • inkl. Prüfzertifikat
  • Transporttasche im Lieferumfang enthalten


Die Mikromanometer der Serie MP120 messen neben kleinsten Differenzdrücken auch Luftgeschwindigkeiten bis 40 m/s. Das MP120 ist klein, handlich und leicht, jedoch verfügt es über eine Genauigkeit von ca. ±0,5 %. Auf dem beleuchteten Display lassen sich der Differenzdruck und die Luftgeschwindigkeit deutlich ablesen. Im Lieferumfang enthalten sind eine praktische Softcase-Transporttasche, 2 x 1m Silikon-Schläuche, ein Edelstahl-Staurohr (TPL-06-0300) und ein Prüfzertifikat. Ein offizielles Kalibrierzertifikat gibt es optional.

Das mitgelieferte Staurohr hat die Abmessungen:
- Durchmesser: Ø 6mm
- Nutzlänge: 300 mm

 


 

Technische Daten

  Einheiten Messbereiche Genauigkeit Auflösung
Differenzdruck Pa, daPa, mmH2O, InWG 0 bis ± 1000 Pa ± 0,5% v. Mw. ± 2 Pa 1 Pa
Luftgeschwindigkeit m/s, fpm, km/h

2 bis 5 m/s
2 bis 40 m/s

± 0,7 m/s
± 0,5% v. Mw. ± 0,3 m/s
0,1 m/s

 

 


 

Abmessungen (mm)

MP 120

 


 

Wann setze ich welches Messprinzip ein?

Die Messung der Raumluftgeschwindigkeit sollte grundsätzlich nur mit thermischen Anemometern (z.B. Hitzdrahtanemometer KIMO VT110) durchgeführt werden. Prinzipiell eignen sich thermische Anemometer zur Messung sehr niedriger Strömungen, etwa von 0,15 bis 1 m/s. Thermische Anemometer funktionieren in der Regel nur bei einer Umgebungstemperatur von 0 bis ca. +50 °C. Außerhalb dieses Temperaturbereichs kommt es zu starken Messabweichungen, da die Regelungselektronik des Hitzdrahtmessprinzips nicht entsprechend ausgelegt ist.

Für Messungen an Zu- oder Abluftöffnungen wie etwa Tellerventilen, eignen sich Flügelradanemometer mit einer möglichst großflächigen Flügelradsonde (z.B. KIMO LV 110). Dabei ist zu beachten, dass bei stark wechselnden Luftgeschwindigkeiten mit Flügelradanemometern hohe Mittelwerte gemessen werden. Hitzdraht- und Flügelradanemometer sind empfindlich gegen staubhaltige Messumgebungen.

Für höhere Luftgeschwindigkeiten (> 3 m/s), hier besonders in Kanalquerschnitten, wird üblicherweise das Prandtl'sche Staurohr in Verbindung mit einem Mikromanometer (z.B. KIMO MP210) eingesetzt. Dieses Messsystem bietet bei einer verhältnismäßig hohen Messgenauigkeit eine unproblematische Handhabung (bis ca. ± 10° Messrichtungsabweichung aus der Strömungsrichtung) und eine Unempfindlichkeit gegen leichte Verschmutzungen und extremer Temperaturen. Mit der richtigen Auslegung des Differenzdrucksensors lassen sich quasi alle Strömungsgeschwindigkeiten > 3 m/s messen. Sogar bis > 100 m/s.

 


 

Kalibrierungen

Wir empfehlen eine jährliche Kalibrierung Ihres Messgeräts.
Ganz gleich welchen Parameter Sie kalibriert haben wollen, wir übernehmen es für Sie. Für mehr Informationen zu unserem Kalibrierlabor klicken Sie bitte hier.